Ankunft auf dem Festivalgelände. Der Einlas der Gäste verzögerte sich um 4 Stunden und der Beginn der ersten Band um 3 Stunden, welches sich auf organisatorische Probleme zurückführen lies. Nach Interviews mit den Festivalbesuchern haben sich zwei Bands positiv hervorgetan, und eine Band wurde nicht so gut beurteilt. Namen möchten wir hier keine nennen, da dies doch Geschmacksache ist. Zum Festivalbeginn dürften die Metallfreunde mehr auf ihre Kosten gekommen sein. Ob man das Kind nun Gothic-Rock oder Blackmetall nennt, jeder weis doch was gemeint ist.
Wir schätzen die Besucherzahl auf ca. 500 Gäste.
Der zweite Tag der Veranstaltung steht eher im Zeichen der Elektrofreunde (Welches auch unserem Musikgeschmack sehr nahe kommt). Die Verzögerungen hielten sich in Grenzen und die organisatorischen Probleme wurden mit gutem Improvisationsvermögen gemeistert. Einziges echtes Manko welches uns aufgefallen ist, waren die Dixi`s. Die Zahl der Besucher dürfte sich verdoppelt haben, vermisst haben wir den Angekündigten Mittelaltermarkt. Das Ambiente litt etwas unter den Renovierungsarbeiten der Burg, welches den Organisatoren jedoch nicht zum Vorwurf gemacht werden kann. Die Modenschau welche heute stattgefunden hat, fand beim Publikum reges Interesse und kam sehr gut an. Wir haben für euch reichlich Fotos geschossen, welche ihr demnächst auf unserer Seite betrachten könnt (Die Bilder der digitalen Kamera können schon ab Dienstag betrachtet werden). Das milde und angenehme Wetter heute machten das Festival auch noch zu einer Augenweide.
Die Dixi`s waren heute in annehmbaren Zustand, doch das Wetter kehrte sich in das Gegenteil. Ab ca. 19:00 Uhr wurde das Wetter durchaus erträglich, welches sich für die Bands positiv darstellte in dem die Zahl der Besucher vor den beiden Bühnen ohne Regen erheblich anstieg. Heute war der Musikstil mehr in Richtung Punk abgestimmt,
welches jedoch auch Anklang beim Publikum fand.
Zum Ende möchten wir anmerken, die Herbstnächte 2001 auf der Burg Rabenstein waren nicht ganz so hochkarätig besetzt wie die Orkus Herbstnächte welche in einer Wochen stattfinden. Jedoch unserer Meinung nach durchaus empfehlenswert und ein echter Gewinn für die schwarze Szene.
Lediglich über die Höhe des Eintrittes sollten die Veranstalter für die Zukunft nochmals nachdenken, da sie sonst im Vergleich mit anderen vergleichbaren Veranstaltungen nicht besonders gut abschneiden.
Die Aftershowpartys waren gut besucht und gelungen, doch mit etwas mehr Dekoration könnte das Ambiente in der
„Scheune“ erheblich gesteigert werden.
Das Team von „Gothics-Nature“ grüßt alle Freunde der schwarzen Szene.
DJ SM Dark und Zork Nemesis